E-Learning oder Präsenz-Lernen: Womit lernen Sie besser?

Kategorien Fachbeitrag

15. May 2018

Zeit- und ortsunabhängiges Lernen unterwegs kann wunderbar sein,  aber das „gute alte“ Präsenzseminar ist auch nicht schlecht? Da geben wir Ihnen völlig Recht! Verschaffen Sie sich einen einfachen Überblick über die Vorteile beider Lernformen, dann fällt die Entscheidung für „Ihre” optimale Weiterbildung leichter.

E-Learning boomt und das kann als logische Konsequenz zu unserem heutigen Lebensstil gewertet werden. Selbstbestimmt und ortsunabhängig möchte der mobile Mensch von heute sein, mit Smartphone oder Tablet überall Informationen abrufen ...  Auf der anderen Seite profitieren Unternehmen vom enormen Zeitgewinn und der Kosteneinsparung, weil die Mitarbeiter quasi "nebenbei" lernen und es weder Übernachtungs- noch Hotelkosten gibt. Aber E-Learning ist kein Selbstzweck - die Lernform muss zum eigenen Verhalten passen!

Digitales Lernen kann in der Tat die erste Wahl sein, wenn Sie zukunftsweisende Weiterbildung suchen. Doch auch das gemeinsame Lernen mit anderen Teilnehmern und einem „echten“ Dozenten im Präsenz-Seminar vor Ort hat gewisse Vorteile.

Vorteile von Präsenz-Lernen:

  • Direkter Kontakt mit dem Dozenten
  • Gewohntes, traditionelles Lernverhalten
  • Willkommener Ortswechsel für Mitarbeiter
  • Austausch mit anderen Teilnehmern
  • Ideal für das Erlernen von Spezialwissen
  • Eigene Lern-Organisation meist nicht nötig

Ein Präsenz-Seminar kann Lernen in anderer Umgebung anbieten. Die Teilnehmer können, müssen aber nicht aus dem gleichen Unternehmen kommen. Auch können sich Einzelne hier Fachwissen gezielt aneignen und mit Fachkollegen deutschlandweit austauschen. Meist schließen sich Tagungen oder Kongresse einem Präsenz-Seminar oder Workshop an.

Vorteile von E-Learning:


Bei Ihnen gibt es Vielreisende, Mitarbeiter in Elternzeit, Home-Office-Arbeitsplätze und andere flexible Arbeitsformen und -zeiten?

Dann dürfte plattformunabhängiges E-Learning die erfolgreichversprechendere Wahl sein. Nicht nur Eltern von Kleinkindern scheuen geschäftliche Termine mit Übernachtungen außer Haus, auch manch ein Außendienstmitarbeiter ist „froh“, nicht immer auf Tour sein zu müssen.

Denken und handeln Ihre Mitarbeiter selbstständig? Wird bei Ihnen Eigenverantwortung und Mobilität großgeschrieben?

Dann eignen sich digitale Lern-Formate besonders, weil jeder innerhalb eines festgelegten Rahmens „seine“ Schwerpunkte und Schwierigkeitsstufen selbst auswählen kann.

Möchten Sie – möglichst kostensparend – mehrere Mitarbeitern, ein ganzes Team oder eine Abteilung mit einem oder mehreren Skills ausstatten? Braucht Ihr Unternehmen mehr Generalisten?

Selbst dann, wenn Sie nicht genau wissen, wie viele Menschen im Unternehmen sich für ein bestimmtes Weiterbildungsthema interessieren und Sie schlicht das Interesse fördern möchten, ist das eigene E-Learning-Programm im Haus eine gute Investition. Denn so lernen alle – gemeinsam aber individuell – mit spannenden, selbst-abrufbaren Modulen, wie sie:

  • ihre persönliche Entwicklung vorantreiben,
  • kommunikative Fähigkeiten verbessern,
  • Kritikgespräche oder Probleme lösen üben,
  • digitales Vernetzen trainieren,
  • ihre Effektivität steigern und vieles mehr.

Fazit – Wo lernen Sie und Ihre Mitarbeiter besser?

In jedem Fall sollte die Weiterbildungsform unbedingt zum Lernen motivieren und gleichzeitig zum Unternehmensziel passen.

Für alle Lernformate gilt: Wählen Sie die Form, die für Ihre Mitarbeiter und Ihre Strategie am besten eignet ist. Auch im Bereich digitales Lernen gibt es unterschiedliche Formate. Dass E-Learning anwenderorientiert, einfach in Ihrem Unternehmen gestartet werden kann und von erfahrenen Wissensvermittlern gemacht sein sollte, versteht sich von selbst.

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Picture of Manuela Krämer M.A.
Autor: Manuela Krämer ist Texterin aus Überzeugung. E-Learning liegt ihr genauso am Herzen wie interkulturelle Kommunikation, Koch- und Gartenkunst.