Endlich den Lehrplan selbst bestimmen – selbstverantwortliches Lernen mit E-Learning

Kategorien Fachbeitrag

7. October 2019

Wir erinnern uns alle noch gut an die Schule: Am Anfang des Schuljahres durfte man sich erstmal aussuchen, welche Fächer man belegen möchte. Mathe? – Nö, dieses Jahr echt nicht! Kunst? – Ja, bitte dreimal die Woche. Nächste Frage: Um wieviel Uhr soll denn der Unterricht stattfinden? – Also bitte nicht so früh, gegen 11 Uhr wäre angenehm …

Nein, so war es natürlich nicht. Denn zu unseren Schulzeiten war selbstverantwortliches Lernen noch Zukunftsmusik. Aber heute ist es nur einen Klick entfernt – per E-Learning!

Was bedeutet selbstverantwortliches Lernen?

Im Kern versteht man unter "selbstverantwortlichem Lernen", den eigenen Lernprozess selbst zu steuern. Aber was bedeutet das in der Praxis? Es bedeutet, dass wir Verantwortung übernehmen – nicht nur in beruflichen Projekten, sondern auch für unsere Weiterbildung. Denn so wie wir in der Arbeit gerne mehr Verantwortung übernehmen, um spannendere Aufgaben bearbeiten zu können, uns weiterzuentwickeln und uns zu beweisen – so möchten wir auch unsere Fortbildung lenken und mitbestimmen.

Welche Vorteile bringt Ihnen selbstverantwortliches Lernen?

  1. Sie kennen sich selbst am besten – daher wissen Sie auch selbst am besten Bescheid über Ihre Stärken und Schwächen. Wo sind Sie schon recht fit, wo besteht noch Nachholbedarf? Entsprechend können Sie beim E-Learning Ihre Kurse selbst auswählen und sich Ihren eigenen Lernplan zusammenstellen. Dabei sollten Sie auch bedenken, dass Wiederholung von bereits bekanntem Wissen oder Ausbauen Ihrer Stärken ebenfalls sinnvoll ist.

  2. Sie kennen Ihren Zeitplan – und wissen daher, wann Sie Weiterbildungseinheiten am besten in Ihren Arbeitsalltag integrieren können. Und das ist eben nicht unbedingt dann, wenn das Präsenzseminar stattfindet. Sondern vielleicht eher später am Tag, oder früh am Morgen, wenn noch niemand im Büro ist und Sie die Ruhe nutzen können. Damit verbunden ist auch, dass Sie eigene Prioritäten setzen können: In zehn Tagen ist Deadline für das Projekt? Dann ist jetzt eher nicht die beste Zeit für E-Learning – aber dafür wieder direkt nach Projektende.

  3. Sie lernen selbstbestimmt – Sie übernehmen die Verantwortung für Ihr Tun. Das hat auch den Vorteil, dass Sie Kurse abbrechen können, wenn Sie sie nicht für sinnvoll erachten. Sie können in Ihrem eigenen Tempo lernen – entweder schneller, als das im Präsenzseminar ginge, oder auch, indem Sie Inhalte wiederholen, die beim ersten Mal nicht hängen geblieben sind. Das bedeutet, dass Sie zu jedem Zeitpunkt der Weiterbildung den Kurs bestimmen.

  4. Ihre Selbstreflexion wird gefördert – selbstverantwortliches Lernen zwingt Sie zu schonungsloser Ehrlichkeit. Ihnen ist nicht geholfen, wenn Sie Ihre Weiterbildung vernachlässigen oder sich der Illusion hingeben, Sie könnten schon alles. Stattdessen lernen Sie sich immer besser kennen – und zeigen damit auch Ihren Vorgesetzten, dass Sie verantwortungsbewusst und reflektiert agieren.

Hat selbstverantwortliches Lernen auch Nachteile?

Es ist durchaus so, dass E-Learning etwas von Ihnen fordert: Motivation, Selbstdisziplin und eine gute Zeiteinteilung. Am Ende des Jahres kann man nicht den Chef dafür verantwortlich machen, dass man mal wieder keine Weiterbildung besuchen durfte. Man ist selbst gefordert, sich Zeit freizuschaufeln, auch wenn immer viel zu tun ist. Das kann zu Beginn eine Herausforderung sein und ist möglicherweise auch nicht immer einfach. Die gute Nachricht ist aber: Auch zu den Themen Disziplin und Zeitmanagement gibt es sehr gute Kurse – zum Beispiel bei ELUCYDATE!

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Autor: Carolin Metz ist leidenschaftliche Leserin und Texterin. Als Online-Redakteurin ist sie spezialisiert auf Karriere, Personalmarketing & HR.