Soft Skills – der entscheidende Erfolgsfaktor im digitalen Wandel

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19. November 2018

Sind Soft Skills nicht längst aus der Mode? Kreativität, Kommunikation, Flexibilität – brauchen wir das noch in einer modernen Welt, in der es hauptsächlich um technische Innovationen geht?

Soft Skills sind persönliche, soziale und methodische Kompetenzen, wie zum Beispiel Innovationsfähigkeit, Kommunikationsstärke, interkulturelle Kompetenz oder Flexibilität. Das steht im Gegensatz zu den Hard Skills, also dem fachlichen Können, das man für eine bestimmte berufliche Tätigkeit benötigt. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich: Soft Skills erweisen sich als der entscheidende Erfolgsfaktor in Zeiten des digitalen Wandels.

Was ist wichtiger: Soft Skills oder Hard Skills?
Tatsächlich werden in Zukunft in gewisser Weise Soft Skills wichtiger werden als Hard Skills – und das liegt eben an der Digitalisierung. Denn durch sie verändert sich die Berufswelt rasant und in nicht geahntem Ausmaß. Daher fällt es schwer, vorherzusagen, welches fachliche Wissen in Zukunft wirklich gefragt ist. Welche Aufgaben werden wir in zehn Jahren im Berufsleben haben, welche Anforderungen müssen wir erfüllen? So genau weiß das heute noch niemand. Was dagegen immer wichtig sein wird: Soft Skills. Denn sie erlauben es uns, Schritt zu halten. Sie befähigen uns dazu, uns fehlende Hard Skills schnell anzueignen. Mithilfe unserer Soft Skills erlernen wir diszipliniert, optimistisch, neugierig und flexibel neues Wissen.

Fähigkeiten für die Zukunft
Gerade Soft Skills wie Innovation und Flexibilität helfen uns in der modernen Arbeitswelt. Innovationskraft ist wichtig, um auf dem Markt bestehen zu können, um neue Produkte zu finden, die an die Bedürfnisse des Kunden angepasst sind, oder um neue Arbeitsweisen für sich selbst auszuloten. Flexibilität wiederum ist ein entscheidender Faktor, um sich an die vielen Veränderungen anzupassen, die uns im Zeitalter der Digitalisierung erwarten. Die Flexibilität, das Aufgabengebiet zu wechseln. Die Flexibilität, mit Kollegen zusammenzuarbeiten, die auf dem ganzen Erdball verteilt sind. Wenn wir also an unserer Innovationskraft und unserer Flexibilität arbeiten, wird sich das gerade in der Zukunft auszahlen.

Globale Kollegen
Die Digitalisierung macht unsere Arbeitswelt immer internationaler – durch Chat-Tools, Kollaborationswerkzeuge, Video-Telefonie wird es nun möglich, mit Menschen auf der ganzen Welt an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten. Ein Gewinn, denn dies erlaubt uns, internationale Erfahrungen zu machen, auch wenn wir unser Büro gar nicht verlassen. Aber unter Umständen auch eine Herausforderung. Warum gibt der Kollege aus China nicht Bescheid, wenn er etwas nicht verstanden hat? Wieso nennt mich der amerikanische Kollege gleich beim Vornamen? Auch hier tritt wieder ein Soft Skill auf die Bühne: Interkulturelle Kompetenz.

Soft Skills machen modernes Arbeiten erst möglich
Im Endeffekt ermöglichen es Soft Skills erst, digitale Technologien zu nutzen. Die technische Seite der Vernetzung ist heutzutage kein Problem mehr – aber ich brauche auch die soziale Kompetenz, um mit Menschen auf der anderen Seite der Erde zu kommunizieren und im Team zusammenzuarbeiten. Was nützt es, wenn ich die neuesten technischen Errungenschaften nutzen kann – sie aber nicht kreativ einzusetzen weiß?

Schwierige neue Welt? Nein, denn das Schöne ist: Soft Skills kann man trainieren! Kreativität, Innovationsfähigkeit, Flexibilität – all das bringen wir zu einem gewissen Grad schon mit. Aber wir können weiter an diesen Fähigkeiten arbeiten und sie verbessern. Und halten so mit dem digitalen Wandel Schritt.

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Autor: Carolin Metz ist leidenschaftliche Leserin und Texterin. Als Online-Redakteurin ist sie spezialisiert auf die Themen Karriere, Personalmarketing &HR.