Wollen vs Sollen – Wer entscheidet, was Mitarbeiter lernen?

Kategorien Fachbeitrag

30. January 2020

Haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, mit welchen Intentionen Menschen an beruflichen Weiterbildungen teilnehmen? Überrascht ein Mitarbeiter Sie öfter mit Fortbildungswünschen, die Sie so gar nicht nachvollziehen können? Zeit, sich Gedanken zu machen, wie man die Vorstellungen von Vorgesetzten und Mitarbeitern beim Thema Weiterbildung zusammenbringt.

Idealerweise machen Mitarbeiter eine Weiterbildung, weil sie etwas dazulernen möchten. Es gibt Menschen, die von sich aus sehr neugierig, interessiert und wissbegierig sind – diese Zeitgenossen werden sich begierig auf jede Form des Lernens stürzen, die ihnen angeboten wird. Sie sind meist auch Zugpferde im Unternehmen, die Themen voranbringen und engagiert für Erfolg und Fortschritt arbeiten. Daher gilt grundsätzlich: Interesse an Weiterbildung ist ein positives Zeichen und sollte unbedingt gefördert werden.

Wenn ein Kollege sich dabei für Themen interessiert, die eigentlich gar nicht zu seiner Jobbeschreibung passen, ist das nicht unbedingt negativ. Eventuell will sich derjenige für einen internen Wechsel qualifizieren. Oder er arbeitet in einer Schnittstellenfunktion, und möchte die Bedürfnisse eines anderen Teams besser verstehen lernen. Sowohl Mitarbeiter als auch Chef sollten das Thema Weiterbildung also nicht zu engstirnig angehen. Auch wenn jemand nur einmal etwas anders sehen möchte als seine tägliche Arbeit, ist das ok – denn es verschafft ihm zumindest Motivation oder Inspiration.

Kurskorrekturen sind wichtig

Es kann allerdings auch vorkommen, dass sich ein Mitarbeiter immer wieder die falschen Kurse aussucht, weil er seinen Lernbedarf oder seine Stärken und Schwächen falsch einschätzt. Er ist sich vielleicht nicht bewusst, bei welchen Soft Skills er "noch Luft nach oben" hat. Oder aber er überschätzt sein Fachwissen in einem bestimmten Gebiet. In diesem Fall ist es durchaus hilfreich, wenn der Chef die Ausrichtung der Weiterbildung kritisch hinterfragt. Natürlich sollte er in diesem Fall dem Mitarbeiter sensibel und gut begründet erläutern, warum er zu einem anderen Weiterbildungsfahrplan raten würde – dabei den richtigen Ton zu treffen, ist besonders wichtig.

Mitarbeiterentwicklung ist entscheidend fürs Unternehmen

Der Bedarf an Weiterbildung wird auch noch von anderen Faktoren beeinflusst: Vorgesetzte müssen oft Formalitäten Genüge leisten: Alle Mitarbeiter benötigen Zertifizierung X. Ein neues Tool wird eingeführt, daher ist es wichtig, dass sich alle Mitarbeiter mit diesem auskennen. Instagram, Facebook und Co. werden immer relevanter – deswegen sollten die Kollegen mit sozialen Medien umgehen können. Oder aber der Chef stellt fest, dass in seinem Team gewisse fachliche Kompetenzen fehlen – und er möchte diese gerne aufbauen.

Mitarbeiterentwicklung ist für Firmen eine entscheidende Stellschraube, um den Unternehmenserfolg positiv zu beeinflussen. Daher hat die Chefetage großes Interesse daran, mit dem Weiterbildungsbudget ihren Zielen näher zu kommen: mehr Effizienz, höherer Umsatz, Steigerung der Produktion. In all diesen Fällen ist einerseits wichtig, dass der Chef für die Mitarbeiter transparent macht, warum er bestimmte Weiterbildungsmaßnahmen ansetzt. Andererseits sollte er eine Form der Fortbildung wählen, die den Mitarbeitern entgegenkommt, Spaß beim Lernen vermittelt und jeden abholt.

Um die Anforderungen der Vorgesetzten und die Wünsche der Mitarbeiter zusammenzubringen, ist eine E-Learning-Plattform die perfekte Wahl. Weiterbildung wird damit schnell verfügbar, wenig zeitaufwendig und leicht umzusetzen. E-Learning sorgt dafür, dass auch der Pflichtkurs spannend ist, und erlaubt Ausflüge in neue Lernwelten. Ideal, um die Interessen von Chefs und Mitarbeitern zu vereinen.

 

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Autor: Carolin Metz ist leidenschaftliche Leserin und Texterin. Als Online-Redakteurin ist sie spezialisiert auf Karriere, Personalmarketing & HR.